Schulpflichterfüllung

Seit 1998 widmet sich die Jugendwerkstatt im Zentrum für Jugendberufshilfe auch der Aufgabe der Schulpflichterfüllung in Jugendwerkstätten. Bei den Teilnehmer und Teilnehmerinnen handelt es sich in der Regel um Jugendliche im Alter von 15 - 17 Jahren mit einer dauerhaften Schulmüdigkeit oder ausgeprägten Schulverweigerung und speziellem sozial- oder sonderpädagogischem Förderbedarf.

Ziel der Maßnahme ist es, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes an geregelte Arbeitszeiten heranzuführen, ihre Stärken und Interessen festzustellen und gemeinsam mit ihnen eine Berufs- und Lebensperspektive zu entwickeln.

Die Schulpflichterfüller arbeiten während der regulären Schulzeiten unter der Anleitung eines berufspraktischen Anleiters in der Werkstatt mit einer Vielzahl von Materialien (Holz, Metall, Ton, Farbe) und Werkzeugen; im Vordergrund steht die Arbeit mit den Händen. Die Jugendlichen werden angeregt Projekte zu initiieren und durchzuführen.

Die Überstellung der Schulpflichterfüller in die Jugendwerkstatt erfolgt nach dem vorgegebenen Verfahren des Landesprogramms in einem Gremium unter Federführung der Berufsschulen und Beteiligung von den Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Übergangsmanagements und der Jugendwerkstatt.


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